Josef Mengele (August Diehl), der berüchtigte KZ-Arzt von Auschwitz, ist nach Südamerika geflohen. Mit Hilfe eines weit verzweigten Netzwerks aus Unterstützern und durch die finanzielle Rückendeckung seiner Familie gelingt es ihm, sich über Jahre hinweg der internationalen Strafverfolgung zu entziehen. Zunächst lebt er unter falschem Namen in Argentinien, dann in Paraguay und schließlich im brasilianischem São Paulo, wo ihn sein inzwischen erwachsener Sohn Rolf (Max Bretschneider) aufspürt.
Kirill Serebrennikovs (LETO) Verfilmung des Romans von Olivier Guez, dem Zeugenberichte, Gerichts- und Fahndungsakten sowie Gespräche mit Experten zugrunde liegen, beleuchtet Josef Mengeles Fluchtweg und springt dabei immer wieder zwischen den Zeitebenen. "Um den Begriff ‚Die Banalität des Bösen‘ kommt man nicht herum, wenn man über DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE schreibt. August Diehl spielt den als ‚Engel des Todes‘ bekannten Arzt, der in Auschwitz selektierte und grausame Experimente durchführte, als zunehmend verbitterten, vor Selbstmitleid triefenden Mann, der im südamerikanischen Exil sein Schicksal beklagt. Brillant gefilmt, schonungslos und entlarvend." (Programmkino.de)
Produktion
Frankreich 2025
Verleih
DCM Film
Regie
Kirill Serebrennikov
Formate
2D
Besetzung
August Diehl, Dana Herfurth, Burghart Klaußner
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