KoKi

Das aktuelle Programm des Kommunalen Kinos der VHS Bochum finden Sie hier!

 

Unsere Hommage an den Regisseur Wong-Kar Wai und die dazu passende Filmauswahl.

Sämtliche Filme dieser Reihe werden im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Aktuelles Programm:

 

  • AS TEARS GO BY

           Mi., 25.01.23 / 19:30 Uhr TICKETS HIER

 

  • DAYS OF BEING WILD

           Mi., 22.02.23 / 19:30 Uhr TICKETS HIER

 

  • CHUNGKING EXPRESS

           Mi., 29.03.23 / 19:30 Uhr TICKETS HIER

 

  • FALLEN ANGELS

           Mi., 26.04.23 / 19:30 Uhr TICKETS HIER

 

  • HAPPY TOGETHER

           Mi., 31.05.23 / 19:30 Uhr TICKETS HIER

 

  • IN THE MOOD FOR LOVE

           Mi., 28.06.23 / 19:30 Uhr TICKETS HIER

WONG KAR-WAI – DIE PERSON

Es gibt kaum einen zeitgenössischen Regisseur, der nicht in der einen oder anderen Form von der beeindruckenden Ästhetik beeinflusst ist, die der Hongkonger Autorenfilmer Wong Kar-wai und sein Stammkameramann Christopher Doyle in den Neunzigerjahren kreierten. Einen großen Durchbruch feierte Kar-wai mit seinem dritten Film „Chungking Express“ (1994) sowie dessen düsterem Gegenstück „Fallen Angels“ (1995), die, der auf Improvisationen beruhenden Arbeitsweise des Regisseurs entsprechend, beide ohne Drehbuch entstanden waren. Mit dem meisterlichen „In The Mood For Love“ (2000) perfektonierte Wong Kar-wai schließlich seinen von erzählerischen Auslassungen und Experimenten geprägten Stil und legte ein elegisches Liebesdrama vor, das von der internationalen Presse gefeiert wurde.

Wong Kar-wai wurde am 17. Juli 1958 in Shanghai geboren. Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie von Shanghai nach Hongkong, wo der künftige Filmemacher zunächst Grafikdesign studierte, bevor er zwei Jahre als Produktionsassistent beim Fernsehen arbeitete. Zwischen 1982 und 1987 verfasste Wong Kar-wai zehn Drehbücher für Filme unterschiedlicher Genres, bis er 1988 mit „As Tears Go By“ sein Debüt als Kinoregisseur gab. Das mit Andy Lau, Maggie Cheung und Jacky Cheung prominent besetzte Gangsterdrama lässt die spätere Handschrift des Regisseurs – etwa die hoch stilisierten Bilder oder den pointierten Einsatz von Musik – bereits erkennen, auch wenn sich Kar-wai zu dieser Zeit noch stark von den populären Gangsterfilmen eines Ringo Lam oder John Woo leiten ließ. Mit dem episodisch strukturierten „Days Of Being Wild“ (1991) legte Kar-wai ein vom klassischen Regelwerk des Kinos weit entferntes Drama vor, das an die Werke von Jean-Luc Godard erinnert. Der Film markiert Wong Kar-wais erste Zusammenarbeit mit dem australischen Kameramann Christopher Doyle, die mehr als zehn Jahre währen und das Werk des Hongkong-Chinesen maßgeblich prägen sollte; außerdem traten viele prominente Schauspieler des Hongkong-Kinos auf, die in den weiteren Filmen Kar-wais immer wieder Rollen übernehmen würden: Leslie Cheung, Maggie Cheung, Carina Lau, Rebecca Pan, Andy Lau und – in einer kleinen Gastrolle – Tony Leung Chiu Wai. (Filmstarts.de)